Erstes Internationales Seminar zu Deutschland und Islamischer Kultur

Das „Erste Internationale Seminar zu Deutschland und Islamischer Kultur“ wurde am 26. Mai vom früheren malaysischen Premierminister YAB Tun Abdullah Badawi und Botschafter Dr. Günter Gruber eröffnet.
Im Mittelpunkt standen zunächst die historischen Verbindungen zwischen Deutschland und der islamischen Welt seit dem Mittelalter. Prof. Mathias Rohe erläuterte den mehr als hundert Teilnehmern, dass der deutsche Staat alle Religionen gleich behandelt.

Selim Inal, Rechtsanwalt türkischer Abstammung, berichtete von seinen überwiegend guten Erfahrungen als Muslim in Deutschland. Prof. Gudrun Krämer machte deutlich, dass der 11. September 2001 in Deutschland keine Zäsur im Verhältnis von Muslimen und Nichtmuslimen bedeutete.

Die deutsche Regierung gehe auf die muslimische Minderheit zu und habe mit der beispielhaften „Deutschen Islamkonferenz“ seit 2006 den offenen Dialog gesucht. Diese bringe die Integration von Muslimen in die deutsche Gesellschaft weiter voran.
Prof. Rotraud Wielandt vermittelte den Zuhörern, die sich mit vielen Kommentaren und Fragen aktiv einbrachten, dass die Muslime in Deutschlands pluralistischer Gesellschaft ihren Platz gefunden haben und sich ingesamt wohlfühlen.

Internationales Seminar zu Deutschland und Islamischer Kultur