Warnung vor Internetbetrug

Haeftling Bild vergrößern Häftling in Gefängniszelle (© www.colourbox.com)

Mit Fantasie und Farbkopierer.
In den letzten Monaten häufen sich Anfragen und Beschwerden von Deutschen, die Opfer eines Internetscams geworden sind. Die Betrüger operieren hauptsächlich nach drei „Maschen“: Ein Unbekannter oder eine Internetbekannscchaft bittet um Geld, weil er sich angeblich in einer Notlage befindet. Ein bis dato unbekannter entfernter Verwandter hat einem sein Vermögen vererbt. Ein Unbekannter bietet unglaublich günstige Ware (oft Handys oder Unterhaltungselektronik) an. Stets ist eine Vorleistung für Verwaltungsgebühren o.ä. fällig, dann bleibt die Ware im Zoll hängen, weitere Zahlungen werden angefordert...
Die vorgelegten Dokumente werden von der Deutschen Botschaft oft bereits auf den ersten Blick als Fälschungen erkannt. Namen von Firmen oder Ministerien weisen Rechtschreibefehler auf, die angegebene Firma operiert nur unter einer Handy Nummer, das Geld soll über Western Union überwiesen werden.
Eine weitere beliebte "Masche" sind Jobangebote von nicht existierenden malaysischen Öl- und Gasfirmen, die erst einmal um Vorkasse bitten um die Arbeitserlaubnis einzuholen.

Die malaysische Polizei, die Stelle, bei der im Betrugsfall eine Anzeige erstattet werden muss, hat festgestellt, dass viele Scams über Drittländer abgewickelt werden.

Eine Strafverfolgung oder die Wiedererlangung von bezahlten Beträgen ist so gut wie  ausgeschlossen.