Aktionsfelder

Millennium-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen Bild vergrößern Millennium-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (© UN)

Oberstes Ziel deutscher Außenpolitik ist die Bewahrung und Schaffung von Frieden. Die Ursachen vieler Konflikte liegen ihrerseits in systematischen Menschenrechtsverletzungen. Ein menschenrechtlicher Ansatz trägt also ganz wesentlich zu Stabilität und Sicherheit bei. In diesem Sinne darf es auch keine menschenrechtsfreien Politikbereiche geben. Vielmehr muss der Einsatz für die Menschenrechte als eine alle Politikfelder betreffende Querschnittsaufgabe betrachtet werden. Es folgen Beispiele für einige Schwerpunkte deutscher Menschenrechtspolitik.

Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen, Schweiz/Genf

Deutsches Engagement im UN-Menschenrechtsrat

Der Menschenrechtsrat ist für Deutschland die zentrale internationale Institution für den Schutz der Menschenrechte und für die Fortentwicklung von menschenrechtlichen Standards.

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Schutz von Menschenrechtsverteidigern

In vielen Ländern nehmen Menschen enorme Risiken auf sich, um die Rechte Einzelner zu verteidigen, um Menschenrechte überhaupt bekannt zu machen oder um Organisationen zum Schutz bestimmter Rechte oder Bevölkerungsgruppen zu betreiben.

Kampf gegen die Todesstrafe

Deutschland betrachtet das Recht auf Leben als höchstes Gut. Deshalb verfolgt die Bundesregierung gemeinsam mit ihren Partnern in der Europäischen Union seit vielen Jahren weltweit eine aktive Politik gegen die Todesstrafe.

Sauberes Wasser für die Städte, Indonesien/Jakarta

Menschenrecht auf sauberes Trinkwasser und Sanitärversorgung

Weltweit haben ca. 900 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, 2,5 Milliarden Menschen keine Toilette. Daraus resultierende Krankheiten töten mehr Kinder als Krankheiten wie Malaria, Masern und HIV/AIDS zusammen zusammen.